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AGB

I. Allgemeines

1. Die nachfolgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für sämtliche Aufträge, die an Just another Ronin - Agis Mauch, Kirchgasse 24 67246 Dirmstein ("Auftragnehmer") erteilt werden.

2. Diese AGB sind ausschließlich anwendbar. Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende AGB des Auftraggebers werden nur dann Vertragsbestandteil, wenn ihrer Geltung ausdrücklich zugestimmt wurde.

3. Individuelle Vereinbarungen mit dem Auftraggeber haben Vorrang vor den AGB, sofern sie im Einzelfall getroffen wurden.

4. Für den Inhalt solcher Vereinbarungen ist, sofern kein Gegenbeweis erbracht wird, ein schriftlicher Vertrag oder unsere schriftliche Bestätigung maßgebend.

5. Der Begriff "Arbeitsergebnisse" bezieht sich gemäß diesen AGB auf sämtliche vom Auftragnehmer erstellten Produkte, unabhängig von ihrer technischen Form oder ihrem Medium. Hierzu zählen insbesondere Foto- und Filmaufnahmen sowie Animationen.

II. Urheberrecht

1. Das Urheberrecht an den Arbeitsergebnissen steht dem Auftragnehmer gemäß den Bestimmungen des Urheberrechtsgesetzes zu.

2. Sofern nicht ausdrücklich abweichend geregelt, überträgt der Auftragnehmer Nutzungsrechte an den von ihm erstellten Arbeitsergebnissen ausschließlich für die in Abschnitt IV festgelegten Verwendungen.

3. Eine Übertragung von Nutzungsrechten an unbearbeiteten Arbeitsergebnissen erfolgt nicht. Nutzungsrechte werden nur an vollständig bearbeiteten Arbeitsergebnissen übertragen.

4. Für andere Arbeitsergebnisse, auch solche, die beispielsweise dem Auftraggeber zur Vorauswahl gemäß Abschnitt III übermittelt wurden oder während der Produktion für den Auftraggeber entstanden sind, werden keine Nutzungsrechte übertragen. Eine Nutzung solcher Arbeitsergebnisse durch den Auftraggeber ist nicht gestattet.

5. Sofern der Auftragnehmer Nutzungsrechte an seinen Arbeitsergebnissen überträgt, erfolgt dies - sofern nicht ausdrücklich anders vereinbart - jeweils nur als einfaches Nutzungsrecht. Eine Weitergabe von Nutzungsrechten bedarf einer besonderen Vereinbarung.

6. Die Nutzungsrechte gehen erst nach vollständiger Bezahlung des Honorars an den Auftragnehmer über.

7. Ein Besteller eines Bildes im Sinne des § 60 UrhG hat kein Recht, das Arbeitsergebnis zu vervielfältigen und zu verbreiten, sofern die entsprechenden Nutzungsrechte nicht übertragen wurden. § 60 UrhG wird ausdrücklich ausgeschlossen.

8. Der Auftraggeber versichert, dass er berechtigt ist, den Auftragnehmer mit der elektronischen Bearbeitung fremder Arbeitsergebnisse zu beauftragen, wenn er einen solchen Auftrag erteilt. Er stellt den Auftragnehmer von sämtlichen Ansprüchen Dritter frei, die auf einer Verletzung dieser Pflicht beruhen.

III. Vorauswahl der Arbeitsergebnisse

1. Nach einer Vorsortierung stellt der Auftragnehmer dem Auftraggeber die Vorauswahl digital zur Verfügung.

2. Die zur Vorauswahl übermittelten Arbeitsergebnisse dienen lediglich der Auswahl für weitere Bearbeitungen und dürfen, sofern nicht anders vereinbart, zu keinem anderen Zweck verwendet oder weitergegeben werden.

3. Nachdem die Auswahl getroffen wurde, werden die Arbeitsergebnisse vollständig vom Auftragnehmer bearbeitet.

4. Der Auftragnehmer verpflichtet sich, den Auftrag schnellstmöglich abzuschließen und die Arbeitsergebnisse an den Auftraggeber zu senden.

IV. Nutzung und Verbreitung

1. Die Verbreitung und Vervielfältigung der Arbeitsergebnisse des Auftragnehmers ist nur im Rahmen des Vertragszwecks gestattet, sofern dies nicht ausdrücklich vom Auftragnehmer genehmigt wurde.

2. Sofern nicht ausdrücklich schriftlich vereinbart, ist der Auftragnehmer nicht verpflichtet, dem Auftraggeber neben der Vorauswahl und den vollständig bearbeiteten Arbeitsergebnissen Datenträger, Dateien oder Daten zur Verfügung zu stellen.

3. Sofern der Auftraggeber wünscht, dass der Auftragnehmer ihm übrige Datenträger, Dateien oder Daten zur Verfügung stellt, ist dies gesondert zu vereinbaren und gesondert zu vergüten.

4. Das Risiko und die Kosten des Transports von Datenträgern, Dateien und Daten online und offline liegen beim Auftraggeber.

5. Die Art und Weise der Übermittlung kann vom Auftragnehmer festgelegt werden.

V. Bildbearbeitung

1. Der Auftraggeber ist berechtigt, die Arbeitsergebnisse des Auftragnehmers nachträglich zu bearbeiten.

2. Entsteht durch die Bearbeitung oder das Zusammenstellen mit weiteren Werken ein neues Werk, so sind die Urheber der verwendeten Werke und der Urheber des neuen Werkes gemäß § 8 UrhG Miturheber.

VI. Vergütung, Eigentumsvorbehalt

1. Für die Herstellung der Arbeitsergebnisse wird ein Honorar als Stundensatz, Tagessatz oder vereinbarte Pauschale zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer berechnet. Nebenkosten (Reisekosten, Modellhonorare, Spesen, Requisiten, Labor- und Materialkosten, Studiomieten usw.) trägt der Auftraggeber. Gegenüber Endverbrauchern weist der Auftragnehmer die Endpreise inkl. Mehrwertsteuer aus.

2. Bei Terminvereinbarung ist eine Anzahlung in Höhe von 20% fällig.

3. Fällige Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen ohne Abzug zu zahlen.

4. Gerät der Auftraggeber mit fälligen Rechnungen spätestens 30 (in Worten: dreißig) Tage nach Erhalt einer Rechnung oder gleichwertigen Zahlungsaufforderung in Verzug, behält sich der Auftragnehmer vor, den Verzug durch Erteilung einer Mahnung zu einem früheren Zeitpunkt herbeizuführen.

5. Bis zur vollständigen Bezahlung des Kaufpreises bleiben die gelieferten Arbeitsergebnisse Eigentum des Auftragnehmers.

VII. Vergütungsansprüche im Falle einer vorzeitigen Kündigung

1. Kündigt der Auftraggeber den Auftrag ohne wichtigen Grund, steht dem Auftragnehmer gleichwohl ein Teil der vereinbarten Vergütung zu. Diese berechnet sich wie folgt:

2. Kündigung ab dem 15. Tag nach der Vertragsvereinbarung: 25%;

3. Kündigung 3 bis 7 Tage vor dem gebuchten Termin: 50%;

4. Kündigung ab 2 Tagen vor dem Termin: 80% der vereinbarten Gesamtsumme, auch wenn noch keine Anzahlung geleistet wurde.

5. Dem Auftraggeber steht es frei, dem Auftragnehmer nachzuweisen, dass er durch die Kündigung und die in der Folge nicht erbrachten Leistungen einen höheren Teil seiner Aufwendungen erspart hat.

VIII. Nebenpflichten

1. Der Auftraggeber versichert, dass er über das Vervielfältigungs- und Verbreitungsrecht an sämtlichen ihm übergebenen Vorlagen verfügt und bei Abbildungen von Dritten die Zustimmung der abgebildeten Personen zur Veröffentlichung, Vervielfältigung und Verbreitung besitzt.

2. Der Auftraggeber trägt die Verantwortung für Ansprüche Dritter, die auf einer Verletzung dieser Pflicht beruhen.

3. Der Auftraggeber verpflichtet sich, die Aufnahmeobjekte rechtzeitig zur Verfügung zu stellen und unverzüglich nach Abschluss der Aufnahme wieder abzuholen.

4. Kommt der Auftraggeber der Aufforderung zur Abholung der Aufnahmeobjekte nicht spätestens nach zwei Werktagen nach, ist der Auftragnehmer berechtigt, gegebenenfalls Lagerkosten zu berechnen oder bei Blockierung seiner Studioräume die Gegenstände auf Kosten des Auftraggebers auszulagern.

5. Transport- und Lagerkosten trägt der Auftraggeber.

IX. Haftung

1. Für die Verletzung von Pflichten, die nicht unmittelbar mit wesentlichen Vertragspflichten zusammenhängen, haftet der Auftragnehmer und seine Erfüllungsgehilfen nur bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit.

2. Er haftet jedoch für Schäden, die auf Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit beruhen, sowie für Schäden, die auf schuldhafte Pflichtverletzungen wesentlicher Vertragspflichten durch ihn oder seine Erfüllungsgehilfen zurückzuführen sind.

3. Bei Schäden an Aufnahmeobjekten, Vorlagen, Displays, Layouts oder Daten haftet der Auftragnehmer nur bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, sofern nichts anderes vereinbart wurde.

4. Der Auftragnehmer bewahrt die Dateien mit den Arbeitsergebnissen sorgfältig auf.

5. Er ist berechtigt, jedoch nicht verpflichtet, die von ihm aufbewahrten Dateien nach drei Jahren nach Abschluss des Auftrags zu vernichten.

X. Lieferzeiten

1. Der Auftragnehmer wird die Lieferzeit mit dem Auftraggeber abstimmen. Betriebsbedingte Verzögerungen aufgrund von höherer Gewalt oder Betriebsstörungen stellen keinen Reklamationsgrund dar.

2. Der Auftragnehmer haftet für Fristüberschreitungen nur bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit.

XI. Reklamation

1. Alle Arbeiten werden vom Auftragnehmer mit größtmöglicher Sorgfalt und bestem Können ausgeführt oder an andere Unternehmen weitergegeben.

2. Reklamationen bei offensichtlichen Mängeln müssen innerhalb von 7 Tagen nach Lieferung schriftlich geltend gemacht werden.

3. Eine Anerkennung ist jedoch nur bei Vorlage des beanstandeten Werkes möglich.

4. Eine Reklamation berechtigt nicht zur Beanstandung der Bildauffassung und der künstlerisch-technischen Gestaltung, sofern der Auftraggeber dem Auftragnehmer keine ausdrücklichen Anweisungen dazu gegeben hat.

5. Wünscht der Auftraggeber während oder nach der Aufnahmeproduktion Änderungen, trägt er die zusätzlichen Kosten.

6. Der Vergütungsanspruch des Auftragnehmers für bereits begonnene Arbeiten bleibt bestehen.

7. Sofern der Auftraggeber digitale Arbeitsergebnisse eigenverantwortlich entwickelt oder druckt, übernimmt der Auftragnehmer keine Haftung für die Qualität der Ergebnisse.

XII. Leistungsstörung

1. Falls die für die Auftragsdurchführung vorgesehene Zeit aus Gründen, die nicht vom Auftragnehmer zu vertreten sind, wesentlich überschritten wird, erhöht sich das Honorar des Auftragnehmers entsprechend, sofern ein Pauschalpreis vereinbart wurde.

2. Wurde ein Zeithonorar vereinbart, erhält der Auftragnehmer auch für die Wartezeit den vereinbarten Stunden- oder Tagessatz, es sei denn, der Auftraggeber kann nachweisen, dass dem Auftragnehmer kein Schaden entstanden ist.

3. Bei Vorsatz oder Fahrlässigkeit des Auftraggebers kann der Auftragnehmer auch Schadensersatzansprüche geltend machen.

4. Liefertermine für Arbeitsergebnisse sind nur verbindlich, wenn sie ausdrücklich vom Auftragnehmer bestätigt wurden.

5. Der Auftragnehmer haftet für Fristüberschreitungen nur bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit.

XIII. Vertragsstrafe / pauschalisierter Schadensersatz

1. Für den unberechtigten Gebrauch oder die Weitergabe der Arbeitsergebnisse des Auftragnehmers ohne dessen Zustimmung ist für jeden Einzelfall eine Vertragsstrafe in Höhe des fünffachen Nutzungshonorars zu zahlen.

2. Die Geltendmachung weiteren Schadens bleibt vorbehalten.

XIV. Datenschutz

1. Personenbezogene Daten, die für den Geschäftsverkehr mit dem Auftraggeber erforderlich sind, können gespeichert werden.

2. Der Auftragnehmer verpflichtet sich, alle im Rahmen des Auftrags erhaltenen Informationen vertraulich zu behandeln.

XV. Schlussbestimmungen

1. Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.

2. Erfüllungsort für alle Verpflichtungen aus dem Vertragsverhältnis ist der Sitz des Auftragnehmers, sofern der Auftraggeber

nicht Verbraucher ist.

1. Sind beide Vertragsparteien Kaufleute, juristische Personen des öffentlichen Rechts oder ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen, so ist der Geschäftssitz des Auftragnehmers als Gerichtsstand vereinbart.

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